Unerwartete Houellbecquesche Depressionsattacke am Montag

Heute war ich zum Lunch mit den Kollegen im Einkaufszentrum „Centre Grand Ciel“ in der Cafétaria „Carrefour“, einer Riesensupermarktkette in Ivry sur Seine. In der Schlange, mit dem grauen Tablett in der Hand, hatte ich eine Houellebecqsche Depressionsattacke, die mich plötzlich aus dem grellen Nichts der endlosen Mall flankierte. Ein Kollege erzählte von der Geburtstagsparty einer Kollegin am Wochenende, auf der zwei Typen waren, die sich irgendwie als Baumanager vorgestellt haben.Man stelle sich vor: Eine Freitagabendparty mit Baumanagern, Informatikern und Service-Dienstleistern irgendwo in der Pariser Vorstadt. Die Houellebecqsche Depressionsattacke lud mir für wenige Sekunden gefühlte 40 Kilo Depression in die empfangsbereite Magengrube. Danach aßen wir fettes Hühnchen, Trief-Pommes und Salat, der bei mir in vorgefertigter Salatsoße ertrank. Montag.

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