Elternzeit, Baby! (Tag 36)

Maxime ist in den letzten Nächten zwischen 1:30 und 1:50 Uhr aufgewacht und stand wimmernd im Bett. Wachzeit zwischen 45 Minuten und zwei Stunden. Status Eltern: Zahnfleisch. Baby: Albträume? Kinder in seinem Alter haben diese offenbar zum ersten Mal. Wovon träumt ein einjähriges Baby nachts? Und was sind das für Albträume? Ist Maxime überhaupt noch ein Baby?

Seit einigen Tagen richtet er sich für einige Sekunden auf, steht freihändig und röhrt dabei stolz seinen Babymonsterschrei durch die weite Spielsteppe des Wohnzimmers. Dann verlässt ihn jedoch schnell die Courage, und er lässt sich quietschend zurück auf den Boden fallen. Mit seinem Wägelchen spurtet/torkelt er von A nach B und macht dabei Autogeräusche ohne zu wissen, was ein Auto ist. Kurz: bald läuft er.

Susie, Iba und Moni  in praller Sonne zufällig auf einer Café-Terasse getroffen. Die drei Freundinnen als wären 20 Jahre nicht vergangen. Danach Kinderbauernhof im Görlitzer Park. Maxime sieht zum ersten Mal Kaninchen, Schafe, Hühner, einen Hahn, Steinböcke und Esel. Freudige Quietsch-Kommunikationsversuche.

Nach „Arbeit und Struktur“ jetzt auch Wolfgang Herrndorfs „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ gelesen. Kurzgeschichten, great stuff. Oh Kreative seiner Generation in dieser Stadt! Digitale Bohème! Was habt ihr soweit vollbracht?  Immerhin: Herrndorf hervorgebracht.

Als nächstes dann: „Sand“. Fun Fact: Natalie, Marc, Timon und ich lesen alle derzeit seine Bücher. Das Fieber geht um.

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