Elternzeit, Baby! (Tag 10)

Maxime und ich waren heute Morgen in seiner (hoffentlich) zukünftigen Kita „hospitieren.“ Das heißt, wir waren mal zur Probe dort, um zu schauen ob Maxime & diese Kita = kompatibel. In der Adalbertstraße. Sehr nette ErzieherInnen dort. Normalos. Entspannt. Gold wert! Maxime fand es toll da und hat locker gespielt und überhaupt nicht gefremdelt oder geweint. Und die fanden uns wohl auch ganz okay. Also ist das leidige Thema „Horror: Kita-Suche in Berliner Szeneviertel“ damit (hoffentlich) vom Tisch.

Gestern Abend im HAU gewesen mit Caro, Christophe, Timon und Oli und dort James Holden gesehen. Ja, naja. Schon impressionant. Holden hat in Oxford Mathematik studiert und das hört und sieht man seinen Elektrowänden an. Sehr Computer!-euphorisch. Ich war bleimüde /+ schneller Pausenspliff (Menthol!) + schnelles Pausenbräu. You know.

Am Samstag Freunde nachmittags hier zu Kaffee und Kuchen. So ändern sich die Dinge, boy! Zum 30. in der Palisadenstraße sind noch Partyhütchen geschmolzen im Rock’n Roll-Alk-Smoke-Dunst von 50 Leuten auf 60m2. Cousin Ben in der Küche am Wodka-Wasserglas-exen. Basti hinterm Vorhang am Frühpennen von zuviel Früh-Franken in der Oranienstraße. Bens höfliche Anfrage am nächsten Morgen, ob es okay und nicht zu strange wäre, gleich wieder Bier zum Frühstück und Jägermeister gegen die Kälte und so. Brrrr. Na klaro.

Am Samstag gibt’s aber schon auch ein Sektchen, don’t worry.

Bin schon bald durch mit Herrndorfs Arbeit und Struktur. Keine leichte Lektüre. Überlege auch immer wieder mal, das einfach abzubrechen. Heftig, abends seitenweise über den Tod zu lesen und nachzudenken. Schlingensiefs Tagebuch hatte ich damals abgebrochen. Das ging gar nicht. Zu hart. Herrndorf schreibt aber so gut. Groß.

Neues aus dem Babylabor: Maxime kann seit gestern Morgen mit der Zunge schnalzen.

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