1 Monat später (Elternzeit, Baby!)

Die Elternzeit ist lang vorbei. Will heißen, bereits einen muskelbepackten Monat lang wieder im Schweiße meines Antlitzes geackert. Und wie geht’s so? Ja, geht so, danke. Der Einstieg nach acht Wochen Ausstieg war am ersten Tag noch total okay mit Wiedersehensfreuden, Kollegen-SchnickSchnack usw. Die nächsten paar Werktage (und –wochen, muss man sagen) aber dann doch eher mittel.

Das liegt zum einen daran, dass man wieder schauen muss, was eigentlich los iss uff Arbeit. Andererseits mussten sich ja auch C. und Maxime wieder umstellen: Der Patrick/Papa geht plötzlich jeden morgen aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Zeitgleich hat die Kita in Babys Eingewöhnungsphase eben mal komplett das Erzieherteam inklusive Bezugsperson durchgewechselt. Ohne frühzeitige Ankündigung. Ärgerlich – und für C. und Maxime besonders schwierig, weil wir mit der Eingewöhnung wieder bei null anfangen mussten. C. würde ja auch gern mal wieder arbeiten, by the way. Davor ist aber noch Ostern, dann die Kita zu wegen Fortbildungsreise und schon ist wieder langes Maiwochenende, heißa. The neverending Eingewöhnungsphase.

Und man hockt dann so im Büro und kann solange nichts für die Familie tun. Kehrseiten von Medaillen. Begleitet von einem Orchester von Entwicklungen und Querschlägern, die das Leben gern mal ohne Rücksicht auf Sonst-Situation lostrompetet und schon muss man schauen, wie man das alles unter Dach und Fach hält ohne Frustrationsgrenzen zu überrumpeln. The usual stuff you know.

In einer Nußschale: Heute Morgen hat Maxime geweint, denn er hat nicht verstanden, warum ich plötzlich ohne ihn durch die Haustüre trete, nachdem wir zuvor vier schöne lange Ostertage miteinander verbracht hatten.

Und um ehrlich zu sein: Ich verstehe das selbst nicht so richtig. Der Verstand erklärt mir dann beflissentlich, dude, it’s just the way the cookie crumbles, so shut up. So einfach fühlt sich das aber nicht an.

 

(Hier alle Beiträge der Serie „Elternzeit, Baby!“)