Kennedys Polizeikontakte

Der erste Kontakt mit der Polizei mit 13 oder 14. Wir sind in Tuttlingen auf dem Marktplatz, es ist Fasching. Alle laufen verkleidet rum, darunter zwei echte Streifenpolizisten mit ihren weißgrünen Hüten und hinter dem Rücken verschränkten Händen. Thomi sagt zu uns: „Ey, auch ne coole Verkleidung so in grün.“ Der eine große, dicke Polizist mit Schnauzbart hört das und inszeniert einen Hardcore-Disziplinarwutanfall, um sich ein bisschen Respekt zurück zu erschreien.

Der zweite Kontakt mit der Polizei mit 15 oder 16. Torte und ich sitzen mit Thomi auf seinem Mofa, wir fahren zu dritt in der Mittagspause irgendwo auf ruhigen Straßen rum. In einem entgegenkommenden weißen Mercedes sehe ich einen Mann in Polizeiuniform sitzen, der uns ungläubig anglotzt. Ich rufe zu Thomi, unserem Mofaführer, wir mögen uns schleunigst vom Acker machen. In dem Moment zieht der Polizisten-Mercedesfahrer die Handbremse und legt mit quietschenden Reifen einen 180°-Turn hin, um unsere Verfolgung aufzunehmen. Wir düsen so schnell das Mofa uns schleppt aufs heckengeschützte Freibadgelände und stellen den getunten Feuerofen auf dem Parkplatz ab. Abgehängt? Sekunden später rauscht der Polizist um die Ecke, stellt uns, will unsere Ausweise sehen. Haben wir nicht dabei. Wer von uns Geld dabei hätte. Ich habe 10 Euro. Her damit. Wenn ich euch noch einmal erwische! Er geht weg. War ja nicht mal im Dienst. Thomi und Torte verstehen nicht, wie ich ihm auch noch Geld geben konnte.

Der dritte Kontakt mit der Polizei mit 16. Ich sitze bei Thomi auf dem Beifahrersitz seines 3er BMWs, hinten kichern Susie und Iba, wir fahren mit offenen Fenstern und hören schlechte Musik, es ist Sommer 1996. An einer Ampel zieht Thomi die Handbremse, gibt Gas und lässt die Kupplung kommen, damit das Auto im Rhythmus des R&B-Sommerhits mitwippt. Hinter uns steht ein Polizeiauto, ein Beamter kommt raus und klopft bei Fahrer Thomi an die Scheibe. „Hallo, sagen sie mal, ihr Auto wippt so ganz komisch auf und ab!“ Wir lachen uns kaputt.

Der vierte Kontakt mit der Polizei mit 17. B. will Radkappen für seinen 1er VW-Bus klauen. Ob wir mitkommen würden, totsichere Sache: Der Bus mit den zu stehlenden Radkappen rostet seit Monaten verlassen auf einem Supermarktparkplatz im Industriegebiet. Wir verkleiden uns notdürftig als Diebe mit schwarzen Wollmützen, Halstüchern ins Haar gebunden, etc, you know. Auf dem großen Parkplatz schleichen wir uns tief in der Nacht um das Objekt herum und wollen gerade werkeln, da werden wir von einem Polizeitrupp mit Taschenlampen, gezogenen Waffen und scharfen Hunden gestellt. Auf den Boden legen, Handschellen an. An ihrer Stelle würde ich jetzt nicht so lachen. Ja, das ist halt schwarzer Humor. Außerdem werden wir wie Profigangster behandelt, die Polizei denkt, wir wären Teil einer zu jener Zeit marodierenden Bande von Autodieben. Auf der Wache dann allerseits Ernüchterung. Ich sehe B. in einem Vernehmungszimmer in ein Tütchen blasen und muss schon wieder lachen. Ein netter Polizist verhört uns, merkt schnell, kleine Fische/Gymnasiasten. Nur ein Eintrag in den Tuttlinger Polizeicomputer. Dann werden wir unter Protest jeweils zu den Eltern nach Hause begleitet. Um vier Uhr morgens klingeln zwei Uniforms und ich also zuhause, mein Vater macht verschlafen die Tür auf. Ob wir mal noch einen Blick in das Zimmer des jungen Mannes werfen dürften? Ja, sagt mein, Vater, grumpy as hell, aber leise, meine Frau schläft. Die beiden Polizisten steigen mit schweren Stiefeln so leise wie möglich die Holztreppe hoch. Das sieht lustig aus, unvergesslich. Schüchterner Blick ins Jugendlichenzimmer, alles in Ordnung. Die Polizei schleicht aus dem Haus, wir legen uns ins Bett. Am nächsten Morgen ist die Hölle los.

Der fünfte Kontakt mit der Polizei mit 18. Wir fahren nach Hause um drei Uhr morgens nach einem Konzert, die Polizei fängt uns ab. Ich bin am Steuer, nüchtern, aber ohne Brille. Meine Schwester soll bitte für den letzten Kilometer das Steuer übernehmen.

Der sechste Kontakt mit der Polizei mit 26. Trinke mit Konsti, Marc und Maxxi große Biere in einem Biergarten zu Mannheim. Gut angesoffen torkeln wir in Richtung Jungbusch und machen Faxen, kicken ein paar Laternen, unter anderem eine Riesenlampe vor dem städtischen Energieversorger MVV. Die ist nicht auszukriegen. Ein Wachmann schnauzt uns an, wir sollen uns schleichen. Das tun wir auch im gemächlichen Gange. Fünf Minuten später ein Streifenwagen. Haben wir irgendwelche Randalierer gesehen?  Nö. Doch, ein paar mit dem Fahrrad in Richtung Jungbusch. Alles klar, Ausländer, oder? Keine Ahnung. Wir müssen trotzdem mal eure Ausweise überprüfen, reine Routinesache. Ich hab meinen aber nicht dabei und sie wollen meinen Namen einfach kurz über den Funk prüfen lassen. Panik steigt nun durch den Alkoholrausch ins Hirn. Was, wenn die jetzt die Sache mit den Radkappen im Tuttlinger Polizeicomputer finden? „Wie ist denn ihr Name?“ „Björn Waisenmaier.“ Meine Freunde blicken mich ungläubig an. WTF?! Während die Polizei also einen Björn Waisenmaier im Mannheimer Polizeicomputer überprüft, denke ich, das war jetzt ein großer Fehler, hier den falschen Namen anzugeben. Ich flüstere zu Marc: „Ich flüchte mit dem Fahrrad.“ „Du bleibt gefälligst hier!“ Die Polizei hat keinen Eintrag zu einem Björn Waisenmaier und wünscht uns einen schönen Abend noch. Am nächsten Morgen erwachen mit Höllenkater, die Sonne brennt ins Gesicht. Neurotischer Angstschweiß ob dieser bescheuerten Aktion.

Der siebte Kontakt mit der Polizei in Paris mit 26. Emil und ich sitzen im Park und rauchen selbstgedrehte Zigaretten. Zwei Fahrradgendarme umkreisen uns mit ihren Polizei-Mountainbikes und stürzen sich dann irgendwann plötzlich auf uns. Taschendurchsuchung. Überall nur Tabakkrümel, dabei wollen die uns Touristen unbedingt wegen Marihuana an den Kragen kriegen. Sie drohen uns mit der Polizeiwache, aggressiv. Wir kiffen aber beide nicht mehr, aus neurotischen Gründen. Sie zischen irgendwann knurrend ab, ich witzele über sie, aber Emil geht es nicht gut. Er bleibt den Rest der Woche bei Julia in der Wohnung. Jahrelang hören wir dann nur noch wenig von ihm, der Kontakt bricht ab.

Der achte Kontakt mit der Polizei vor ein paar Monaten. An einem schönen Sommertag gehe ich zum Auto und sehe, dass der Abschleppdienst die ganze Straße leer räumt, wegen Bäumebeschneiden. Unser Auto ist als nächstes dran und ich will schon wegfahren, da kommt der Polizist und weist mich darauf hin, dass ich sowieso im Halteverbot stände und er mir dafür eigentlich einen Strafzettel verpassen müsste. Ich fahre ja aber gleich weg. Sie wissen aber schon, dass ich ihnen dafür einen Strafzettel geben müsste? Ja, ich fahre ja aber sofort weg. Ich frage jetzt zum letzten Mal: Sie wissen aber schon, dass ich ihnen einen Strafzettel geben müsste. Ja weiß ich. Danke, dass sie es nicht tun. Dann hört er auf, mich mit seiner Machtdemo zu nerven und schlendert zurück zu seinem Streifenwagen.

Der neunte Kontakt mit der Polizei vor drei Wochen. Maxime und ich wohnen im Rahmen eines morgendlichen Sonntagspaziergang einer Schießerei bei. Die Polizei kommt und befragt mich. „Waren es Ausländer?“ ist die zweite Frage.

Der zehnte Kontakt mit der Polizei vor zwei Wochen. Zeugenvernehmung am Columbiadamm wegen Schießerei in der Reichenberger Straße im Rahmen eines morgendlichen Sonntagspazierganges. Der Oberkommissar trägt Jeans, Schlabberpulli, Schnauzbart und Wampe. Gemütlicher Typ, der meine Story gelassen und mit Humor aufnimmt. Ich sage, was ich weiß. Er und die Stenographin schmunzeln über diese Alkoholiker in diesen Trinkspelunken. Dann gehe ich wieder.

Nachtrag, 28.3. –  Basti ergänzt via FB folgende Geschichte:

Basti: Paddy, kannst du dich noch an die Polizeikontrolle erinnern, als wir im Gänsäcker McDo-Fraß an der Bushaltestelle beim MiniMal gefuttert haben? Ich glaub, du hast damals den einen Polizisten gefragt, ob er denn nicht mit gezogener Pistole seinen Kollegen absichern müsste… ewig her. Gutes Thema jedenfalls – gibt doch einiges her.

Patrick: Nee, kann ich mich nicht dran erinnern. Was hat er geantwortet?

Basti: Er hat ganz souverän gesagt, dass wir ja harmlose Jungs wären. Weiter nichts. Mir ist das im Gedächtnis geblieben, weil du meintest, es sei immer gut, mit den Polizisten ein Gespräch anzufangen. Das hab ich mir seither gemerkt. Und das entspannt solche Situationen (zumindest auf dem Land) tatsächlich ungemein…

Just go back home to where you came from

Last week I took the underground at Wittenbergplatz on my way home after work. I sat down opposite to a young Arab guy who was taking a lot of space on his bench showing off his manliness. Next to me sat a girl with a head scarf crying silently. It looked like they had been fighting. The guy stood up and leaned over her and spoke in Arab with a loud and agitated voice. It wasn’t pleasant, he was obviously a macho and she was suffering.

Then another guy, a German workman, suddenly stood up and offered the girl a handkerchief. The Arab guy confronted him and told him to mind his own business. The German answered by shouting into his face: “Just go back home to where you came from. Just go home, we don’t want you here”. Then it looked like they were going to fight and I was getting ready to step in and tell them to cool it. But after having exchanged a lot of menacing gestures and mimics and go-home-we-don’t-want-you-heres, the Arab guy turned away and the workman sat down satisfied and continued reading his tabloid.

I left the U-Bahn angry and frustrated. I had been sitting there watching the situation without intervening. But then I didn’t want to get into a fight. I wished I had told the workman he was a bloody rotten Nazi before I got off the train though. The guy hadn’t even known what the real situation between the girl and the Arab guy had been. He just assumed the Arab was threatening her or treating her badly by watching his behavior.

What to do with this frustration? Well, write about it. And from now on directly confront racism whenever I come across it. And let me assure you – it’s everywhere these days. Even at work, in a fairly liberal and modern surrounding, I have to deal with folks who I know are deeply xenophobic. I think that today, the small-time Nazis feel that it’s alright again to express their views publicly. They think that all Germans (except stupid “Gutmenschen” like me) think alike.

Let’s  stand up and confront them. Everywhere. Always.

„They are trying to kill us“

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I feel helpless watching the events in Turkey and the raw and brutal violence with which Erdogan is fighting his own people. I don’t know how to help except sharing news and begging my friends to share them, too. The least I can do is to document my dear friend Ö’s emails below. Ö. is with the people on the streets in Istanbul right now and part of the Gezi occupiers movement. I’m worried about her and her friends and close ones, although I can see that she has to be in this and fight for the fundamental rights that Erdogan and his thugs don’t want to grant the Turkish people.

And don’t dare think she’s a „terrorist“ or whatever. I remember her being critical about me buying her flowers ten years ago at university, because they are generally being cut off from their roots – and die. She’s a truly peaceful and open-minded person, always caring about the well-being of others before thinking about herself. She literally couldn’t hurt a fly. And I believe that this is the spirit of the whole movement.

Ö’s first email, 1 June 2013

Hello all,

There is a huge uproar in Turkey. Last night, they nearly killed us. They are beating people and attacking with gas canisters and pressurized water cannons. I truly cannot describe how terrible it is. Today, it is even harsher. Please sign the petition below. And please send the link to as many people as you can. Love you all;

http://www.avaaz.org/en/petition/Erdogan_End_the_crackdown_now/?bprJCbb&v=25362

Ö’s second email, 6 June 2013

My dear friends;
I really cannot encapsulate what is taking place in Turkey right now. My mind is rather on action than on words & grand theories. The only thing I can say is that it is wonderful to witness something like this. We all reject to affiliate with any political parties. The group is really determined to annnounce that they are not Kemalists, they are not sexists and they cannot affiliate with any political views suggesting discrimination against others.

The park is cleaned everyday, and the sexist slogans are erased from the walls. It is literally a communal space and this group is revolutionary for real.

I feel great to be able to witness and take part in these events. I just want to let you that we are fine. Police has retrieved in Istanbul, but they continue being brutal in other cities such as Ankara, Hatay, Rize and ?zmir. The government still has not complied with our demands. so we keep on chapulling.

Miss you a lot; wish you all were here.

check this: http://cloudpage.co/gezi

Loves from Istanbul.

Ö’s third email, 12 June 2013

Dear all,

I am just back home and am fine. The police violence was the harshest today. we were under really harsh gas attacks. They waited for thousands of people to gather in the square and then attacked. We were really relaxed sitting on the steps at the gate of Gezi since we sincerely did not expect them to be too crazy to attack those thousands of people. But within seconds, we were in a turmoil. I counted 3 tear gas cartridge around my feet. They really targeted Gezi! it is really really horrible: 1-2 min I could not breath- lost all my friends who run to different directions and it is a horrible feeling since you do not know what expects you. You might get attacked, arrested and you have no friends to witness and at least to inform your family. I think everybody got used to this gas. Everyone was still helpful, moving slowly despite the turmoil. It really prevented many from getting seriously injured!

we all talked to our parents! they were anxious but they only asked us to be careful; did not even try to encourage us to leave Taksim. It is truly a civil uprising.

Please inform everyone that our prime minister is a shamelessly lying dictator; the police is ravenous terrorists and Turkish media is coward chickens! They are full of hatred and rage and they are capable of becoming even harsher! They are really crazy! International support for us and pressure against this dictator is very important to us. I am sure you will do your best. Her yer Taksim, Her yer direni?! (capital is universal, so is our struggle!)

love you all!

Ö’s fourth email, 12 June 2013

we were brutally attacked again. They are trying to kill us. Our lives are at stake. they gased Gezi when there are families with their little chilren. They even attacked hotel, sheltering numbers of injured people and kids. It is 5 in the morning; I am finally at home. I cannot stand being in gas anymore. We really need your support. I do not know what you can do. but we really need support!

 

For more info about the movement:
https://www.facebook.com/OccupyGezi
http://cloudpage.co/gezi
http://www.avaaz.org/en/petition/Erdogan_End_the_crackdown_now/?bprJCbb&v=25362

 

Spiked helmets and monocles: Germans teaching abroad

Catherine and I spent some time in Turkey this year. We met a very irritating German traveller there. This is the story of our encounter.

The movie

I watched „Gallipoli“ (1981) on DVD the other night. It’s a war movie starring Mel Gibson as a young Australian soldier. He enlists in the Australian Army at the beginning of WWI to go fight against the Turks with his mates…Well, to cut a long story short, the film isn’t exactly brilliant but it’s not that bad either. And believe it or not – young Mel Gibson is surprisingly good in it. Also, the anti-war movie features a lot of pathos manifested by cheesy early 80ies ambient synth soundscapes.

I found the film while browsing in the local city library’s DVD collection and took it home because in September, I met an obnoxious German man in Turkey whose grandfather had taken part in the Gallipoli Campaign, also known as the Dardanelles Campaign or the Battle of Gallipoli. So I became interested…

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You smoke one, you smoke them all

I quit smoking five weeks ago. Once again. These days you could call me an on-and-off smoker. I usually manage to quit for a couple of weeks or months and then start again for some months until I have accumulated enough motivation – or rather hate – to stop again. By now, I know pretty well how and when to quit without suffering too much and without falling back immediately. I do get better at giving up cigarettes. Perhaps this time it’ll work out. But I won’t promise.

I think I was 16 years old when I made my first attempt to quit (I  started at the age of 15). I was at home alone and sat on the balcony and smoked about six cigarettes, one after another, inhaling deeply. I had read somewhere that this shock method of over-intoxication was a good way to stop. After I had finished smoking them all, I went to the bathroom and threw up heavily what looked like a stream of blackish liquid. I shivered and sweated and felt completely exhausted and very dizzy. When Mum came back home later, I told her proudly of my courageous deed and that I was now healed of the devilish addiction. My mother was shocked and very upset. Of course it didn’t work out. And now I have been a smoker for almost 16 years. Well, let’s not forget, I’ve quit recently.

Mum has always had a big problem with my smoking habit. She was furious about me smoking, she couldn’t stand the fact that I was abusing my health. Well, who can blame her? The first time she found out that I was a smoker was when I came home one night and took off my duffle coat and put it on the hook in the hallway, and she took it down for some reason and turned it over and then  shook it –  and suddenly my packet of red Gauloises flew through the hallway. I was told to go up to my room and stay there while Mum and Dad had a discussion about how to react to my new habit of smoking.  Somehow Mum knew right away that I had already become massively addicted.

I have read an article by some biologist recently who says that nicotine recodes certain brain areas of smoking teenagers, so that by the time they become adults it gets very difficult for them to get rid of their addiction. The earlier you start smoking, the likelier it becomes that you will always remain a smoker. Oh, Nicotine. Queen of all drugs. Curse of all smokers. Legal. Available everywhere, anytime. People smoking everywhere you look despite the risk of lung cancer, heart-attacks, strokes, you name it. My curse. I keep fighting the addiction. I have eventually found out how to stop without making a big fuss about it (I once published a post on this blog vowing that I would never smoke again. I had to delete it afterwards because I was so embarrassed about it. I had of course started smoking again shortly after publication). I have come to realise that my psychic addiction is very strong and that even a success of a couple of non-smoking weeks like now doesn’t mean anything. I have stopped lying to myself though which helps a lot . It’s the long term thing I don’t know how to deal with unfortunately. I’m working on it.

Meanwhile, I always have nicotine chewing gums handy and they are great. They taste awful but you get used to that and they help to stop the craving immediately. After a while you need them less and less but it’s important for me to carry them with me everywhere I go in case I suddenly get stressed or drunk and just don’t care anymore. Did you know that smoking a rollie with a filter is like smoking three industrial filter cigarettes? And one rollie without filter equals five filter cigarettes? I have learned basically everything there is to know about smoking and its effects on health. I’m well equipped but not quite there yet.

Some tips if you want to quit:

  • Hating your addiction and you poor physical condition helps. It’s the best motivation you can have.
  • Use chewing gums (fruit taste) with 2mg nicotine if you’re an average smoker and 4mg if you’re a heavy smoker.
  • Don’t drink alcohol for the first couple of days after you’ve stopped. After a week you will start to feel a lot better and the craving will be almost gone.
  • Sign up to one of those online non-smoking programs
  • Read „Allen Carr’s easy way to stop smoking“
  • Sleep a lot.
  • Learn from your mistakes and try to make it better next time. There will be fall-backs. No need to make a fuss about it. Believe me, depression does not help.
  • There is nothing like the occasional cigarette. You smoke one, you smoke them all.
  • If you are a real addict like I am – admit it to yourself. It helps. You don’t have to tell everyone about it though like I’m doing now. You might regret it.
  • Don’t be stupid, be strong.