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Café Babel

 Auf der Mauer auf der Lauer: Kunst im Wachturm

Erschienen bei Café Babel Anfang Juli 2008

Er ist nur ein kleiner Würfel - und doch trägt ein ganzes Stück deutscher Geschichte in sich.

Autor: Soili Semkina
Übersetzung (EN -DE): Patrick Kennedy
Er ist so klein, dass man ihn leicht übersieht. Wenn man sich dem Schlesischen Park nähert und die großen Bäume ihren Schatten über Gehwege werfen, auf denen die Berliner gemächlich spazieren gehen, dann kann man sich nur schwer vorstellen, dass dies einmal ein Ort der Abgrenzung war, der Berlin mit der Mauer und den Todeszonen zweiteilte. Wenn dann der Turm plötzlich hinter den Büschen auftaucht, wirkt er noch weniger überzeugend: Er ist klein und grau, bis auf die farbigen Tags am unteren Ende. Noch weniger würde man denken, dass der Turm eine Kunstausstellung beherbergt. Doch seit dem Mauerfall vor knapp 20 Jahren finden hier künstlerische Aktivitäten statt.

Zerstörungswelle

Der 10 Meter hohe Turm, der zwischen 1976 und 1983 gebaut wurde, hatte die Zuständigkeit für die 18 anderen anliegenden Türme. Anfang der 1990er stand er kurz vor dem Abriss - wie die meisten Mauerdenkmäler. Die DDR-Regierung beauftragte die Grenztruppen, alle Grenzanlagen in Berlin abzubauen. Dies wurde von der breiten Öffentlichkeit unterstützt. “Es gab kaum Anstrengungen, sie als Zeitzeugen zu bewahren”, wie PhD Hubert Staroste vom Berliner Denkmalschutz erklärt.

Das graue Monument überlebte die Zerstörungswelle dank des Vereins ‘Museum der Verbotenen Kunst’. Die Soldaten des Turms übergaben ihn Kalle Winkler, einem Berliner Punk, Songwriter und Museumsgründer, nachdem die Mauer mit der Einstellung der Grenzkontrolle am 1. Juli 1990 überflüssig wurde. “Die Offiziere übergaben den Turm, um zu zeigen, dass sie bereit waren, den Frieden zu bewahren”, erklärt Roland Prejawa, aktives Mitglied des Museums der Verbotenen Künste. Aber es war ein langer Kampf, da es verboten war, militärisches Eigentum an Privatpersonen zu übergeben. Außerdem gehört laut deutscher Gesetzgebung der Grundbesitz dem Landeigentümer - demzufolge fiel der Wachturm in die Hände des Staates.

Ossis und Wessis am Scheideweg

Mit der Wende wurde auch die politische und öffentliche Meinung vom Wandel geprägt. Die Leute begannen zu verstehen, dass diese grauen Monumente Bestandteil der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte sind. 1992 wurde der Wachturm am Schlesischen Busch unter Denkmalschutz gestellt. “Wir wollten die ehemalige Führungsstelle zu einem Treffpunkt für Ost- und Westberliner machen, weil es der erste Ort der Stadt war, der neben Orten wie dem Checkpoint Charly geöffnet wurde”, erläutert Prejawa.

Das Museum der Verbotenen Kunst organisierte Ausstellungen und eröffnete ein Café im Turm. Es wurde in der DDR verbotene Kunst gezeigt und erklärt, wie die deutsch-deutsche Grenze funktionierte. Anfangs interessierten sich die Berliner leidenschaftlich füreinander, aber die Neugierde nahm mit der Zeit ab. Ende der 1990er interessierten sich fast nur noch Touristen für das Denkmal. Das Museum blieb bis 2004 geöffnet. Dann ging das Geld aus. Der Turm wurde an die Regierung zurückgegeben.

Fragen an die Vergangenheit

Ein neues Kapitel in der Geschichte des Turms begann mit dem Verein Kunstfabrik am Flutgraben e.V. Der Berliner Stadtverwaltung waren die Ideen ausgegangen, aber sie wollte die künstlerischen Aktivitäten fortsetzen. Eine Kunstfabrik schien bei allen gut anzukommen und der Verein konnte seine Ausstellungen ab 2004 eröffnen. “Die Idee war es, den Turm für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen. Das ist gar nicht so einfach, wenn der Turm in den Köpfen der Menschen als geschlossen gilt”, so Svenja Moor, die Kunstkuratorin des Projekts.
Die aktuelle Austellung ‘Dorle’ befasst sich mit einer Frau, die - nach ihrem Versuch aus der DDR zu flüchten - festgenommen und anschließend “eingeladen” wurde, für die Stasi zu arbeiten. Die Berliner Künstlerin Christine Berndt, die ursprünglich Zahnmedizin an der Charité studierte und nach dem Studium die Künstlerinnengruppe msk7 gründete, kannte Dorle persönlich. Ihre Ausstellung dreht sich um innere Konflikte. “Es ist schwierig, sich ein Urteil zu bilden, denn Dorle ist gleichzeitig unschuldig und schuldig”, erklärt sie. Berndt sagt, die Form des Turms und dessen Enge vermitteln das Gefühl des inneren Gefängnis’, in dem Dorle lebte. “Es war auch ein inneres Gefängnis für die Grenzsoldaten, die dort arbeiten mussten. Sie fragten sich: Was soll ich machen, wenn ein Freund von mir versucht zu flüchten? Muss ich ihn dann erschießen? In mancher Hinsicht steht der Wachturm für die DDR-Unterdrückung”, fügt Berndt hinzu.

Besucher reagieren sehr unterschiedlich auf die Ausstellung. Manche mögen die Musik nicht, andere wundern sich über die Installation. Sie hätten etwas “Historisches” erwartet. Trotzdem sind sich alle einig, dass Kunstausstellungen eine gute Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart darstellen können. “Die Leute vergessen schnell”, meint Berry Hall, ein amerikanischer Tourist zu Besuch in Berlin.

Stanley Johnson: “Mein Großvater hätte den Beitritt der Türkei mit ganzem Herzen unterstützt”

Erschienen bei Café Babel am 3. Juni 2008

Autor: Ozcan Tikit
Übersetzung (EN - DE): Patrick Kennedy

Der 59-jährige in Cornwall geborene Schriftsteller, Politiker und Vater von Londons neuem, konservativen Bürgermeister Boris Johnson, über seine englisch-schweizerisch-türkische Herkunft und seinen proeuropäischen Großvater

Ali Kemal Bey - ein osmanischer Minister, Journalist und mein Großvater väterlicherseits - heiratete 1903 in Paddington mit 34 Jahren Winfried Brun, eine Angloschweizerin. Sie starb bald nach der Geburt meines Vaters, Osman Wilfred Ali Kemal, im September 1909 in Bournemoth, England. Mein Vater und seine ältere Schwester Celma wuchsen in Wimbledon auf. Ich glaube nicht, dass mein Vater viele Erinnerungen mit der Kindheit seines Vaters verband. Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 war der Kontakt zur Familie sicherlich schwierig, da Ali Kemal damals in der Türkei lebte.

Meine Mutter erzählte uns, wie Ali Kemal 1922 in der Türkei starb, nachdem er von türkischen Soldaten verhaftet worden war. Nachdem sie 1936 meinen Vater geheiratet hatte, blieb sie in Kontakt mit Ali Kemals zweiter Frau Sabiha Hamin, der Tochter von Zeki Pasha, der die osmanische Vardar-Armee befehligt hatte. Ich wohnte bei ihr in Istanbul als ich Anfang 1959 mit 18 Jahren zum ersten Mal in die Türkei reiste. Meine Mutter hatte dafür gesorgt, dass ich in perfektem Türkisch nach Sabihas Adresse fragen konnte, sobald ich mit dem Schiff ankam. Dann kämpfte ich mich durch die Massen rund um die Galatabrücke!

Ich reiste mit dem Bus weiter nach Ankara, um bei Zeki Kuneralp, dem Halbruder meines Vaters und Sohn von Ali Kemal und Sahiba, zu wohnen. Zeki war damals hoher Beamter im diplomatischen Dienst der Türkei. Das war eine glückliche Zeit für mich: Ich blieb für zwei oder drei Wochen in Ankara und lernte die Kuneralp-Familie näher kennen. Zekis Frau Neçla wurde 1978 während seiner Zeit als spanischer Botschafter auf tragische Weise in Madrid ermordet.

Über die Jahre hatte ich regelmäßig Kontakt zu meiner türkischen Familie. Zeki war zweimal Botschafter von Großbritannien. Es erfüllt mich mit Zufriedenheit, dass Königin Elisabeth II. und der Duke of Edinburgh bei ihrem offiziellen Staatsbesuch in Ankara am 13. Mai ein privates Treffen mit Zekis Sohn Selim und dessen Frau Gamze in ihrem Terminkalender vorgesehen hatten - ein Treffen, das der aktuelle türkische Präsident Abdullah Gül in die Wege geleitet hatte.

Mein Großvater Ali Kemal war Politiker, Journalist und gleichzeitig Autor mehrerer Bücher. Meine Kinder und ich sind ein wenig in seine Fußstapfen getreten und haben uns in diesen Bereichen versucht. Mein Sohn Boris ist Politiker und hat mehrere Sachbücher, einen Roman und viele Zeitungsartikel geschrieben. Auch meine ältere Tocher Rachel Sabiha ist Romanautorin und Journalistin. Ich habe versucht, sie dazu zu überreden, auch in die Politik zu gehen! Wir brauchen viel mehr Frauen in der englischen Politik. Mrs Thatcher ist dafür das perfekte Beispiel.

Mit seinem Sohn, dem aktuellen Londoner Bürgermeister Boris JohnsonMit seinem Sohn, dem aktuellen Londoner Bürgermeister Boris Johnson als Londoner Bürgermeister verwies mein Sohn Boris häufig auf seine türkische Abstammung. Er war einige Male in der Türkei. Seine ‘multikulturellen’ Wurzeln würden ihn für das Bürgermeisteramt der englischen Hauptstadt gut vorbereiten. Denn London ist ein aus vielen verschiedenen Ethnien und Religionen. Ich bin mir sicher, dass dies eine enorme Rolle gespielt hat. Der Enthusiasmus der türkischen Presse für seine Kandidatur ist durchaus gerechtfertigt! (Schlagzeilen in der Türkei lauteten Melting pot Londons neuer Chef ist ein Türke - Johnson, Ali Kemals Enkels Sieg in London, Türke Johnson stößt Ken vom Trohn, A.d.R.)

Ich selbst war Teil der offiziellen EU-Türkei-Delegation als ich von 1979 bis 1984 Mitglied des Europaparlaments war. Ich bedaure es sehr, dass es so lange gedauert hat, die Vorbereitungen zum EU-Beitritt der Türkei abzuschließen. Prinzipiell sprechen wir ja schon seit den Sechzigern davon. Umso erfreulicher ist es, dass mein Cousin Selim beim türkischen Außenministerium als derzeitiger stellvertretender Wirtschaftssekretär für dieses wichtige Dossier verantwortlich ist. England setzt sich schon seit längerem für einen EU-Beitritt der Türkei ein: Deshalb wird Selim wohl kaum irgendwelche dringenden SMS auf Boris’ Handy schicken müssen!

Ich bin sicher, dass mein Großvater Ali Kemal den Beitritt der Türkei mit ganzem Herzen unterstützt hätte. Soviel ich weiß, teilte er mit aller Leidenschaft den Glauben des großen Gründers der türkischen Republik: Nämlich die Schaffung einer modernen, weltoffenen, verständnisvollen und wirtschaftstüchtigen Nation, in der Frauen vollständig emanzipiert und Menschenrechte wirklich respektiert werden.

 

Eurogeneration: Quo vadis?

Erschienen bei Café Babel am 8. Mai 2008

Autor: Aurélien Bordet
Übersetzung (FR - DE): Patrick Kennedy

Sie reisen per Erasmus und sprechen Fremdsprachen ohne zu entfremden. Jung, frei und gleich? In puncto Arbeit und Multikulturalismus bleiben weitere Hürden zu nehmen. Wohin geht die Eurogeneration?

Was ist ihrer Ansicht nach der gängige Bezug der Jugendlichen zu Europa?

Michel Fize: Wir leben heute in einer offenen Welt. Und angesichts der Unbeweglichkeit unserer Gesellschaft, gehen die Jugendlichen ihren eigenen Weg und haben sich für die Mobilität entschieden. Das hat natürlich mit der Dynamik unserer Zeit zu tun, aber auch mit den jüngsten Entwicklungen. Durch das Internet hat die Mobilität einen Beschleunigungsschub erhalten. Wir sind uns heute darüber bewusst, Teil einer gleichen Welt zu sein. Wir haben das Gefühl, dass die ganze Welt nur einen Klick weit von uns entfernt ist. Darum haben die Jugendlichen heute Lust zu reisen. Aber es sind vor allem Studenten, die von den verbesserten Lebensbedingungen profitieren. Es sind diese Jugendlichen, die Europa heute bewegen.

Kann man von einer Eurogeneration sprechen? Wenn ja, was sind ihre Eigenschaften?

Olivier Galland: Man kann nicht wirklich von einer Eurogeneration sprechen. Die Lebensweisen und Werte der europäischen Jugendlichen sind immer noch sehr unterschiedlich. Ein junger Däne ähnelt einem erwachsenen Dänen mehr als einem jungen Franzosen (und umgekehrt). Sicherlich gibt es gemeinsame Tendenzen: Die Individualisierung - also die Tatsache, dass jeder seine Art und Weise zu leben und zu denken selbst wählen will - zieht sich durch ganz Europa. Aber das Ausmaß dieses Individualisierungsprozesses ist in Europa sehr unterschiedlich. Manche Länder bleiben viel stärker ihren Traditionen und den Werten ihrer Vergangenheit verbunden als andere - besonders die katholischen Länder im Süden Europas.

Michel Fize: Es gibt sie schon, die Eurogeneration. Nur ist sie an ein Statut gebunden, nämlich das des Studenten. Auch Persönlichkeit und Bildungsbedingungen spielen eine wichtige Rolle. Die Eurogeneration von heute stammt aus Familien, die es gewohnt sind zu reisen. Diese neue Generation ist aus dem Aufkommen der Jugendkultur in den sechziger Jahren entstanden. Mit der Entwicklung der Rock’n’roll-Bewegung wurde Musik zu einem Gemeingut. In den Jahren 1968 bis 1969 fühlte man sich schließlich als Weltbürger.

Hat sich der Begriff “Europa” innerhalb der letzten Generation weiterentwickelt?

Insgesamt fühlen sich die Jugendlichen relativ wenig durch Europa als Institution angesprochen. Ihr Gefühl der Zugehörigkeit bezieht sich vielmehr auf ihr lokales Umfeld. Gleichzeitig denke ich, dass die Idee Europas als gemeinsamer Raum verstanden wird, in dem man reisen, an Austauschprogrammen teilnehmen, eventuell arbeiten kann. Diese Idee hat an Boden gewonnen. Man könnte das den Erasmus-Effekt nennen (auch wenn das Programm tatsächlich nur relativ wenig Jugendliche betrifft.)

Ist Erasmus demnach also nur eine Modeerscheinung, die auf Erfolgen wie dem des Films L’auberge espagnole fußt?

Michel Fize: Der zweite Beweggrund zu reisen ist der Nutzen, den man daraus ziehen kann. Heute muss man mehrere Sprachen beherrschen und andere Kulturen kennen, um sich auf der Höhe der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung bewegen zu können. Das Erasmusprojekt erfüllt diese Anforderungen durch das Angebot des Auslandsstudiums. Man könnte sagen, offen für Europa zu sein ermöglicht es, Spaß und Notwendigkeit miteinander zu verbinden. Manchmal kann es angenehmer sein in Barcelona zu studieren als in seinem eigenen Land, und es eröffnet einem mehr berufliche Perspektiven!

Wie sieht die Eurogeneration von morgen aus?

Michel Fize: Die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft kann zweierlei Auswirkungen haben. Eine erste Konsequenz ist die Emigration. Heute ziehen viele junge Franzosen zum Arbeiten nach London, da England weitaus mehr Vorteile für den Berufseinstieg bietet. Tatsächlich bezeichnet man Frankreich oft als „Land der Diplome“. Für junge Franzosen, die beispielsweise nicht jahrelang studiert haben, ist es viel einfacher in den angelsächsischen Ländern ihr Leben erfolgreich zu gestalten. Wie jeder weiß, ist die Wirtschaft instabil und bindet, gerade in Frankreich, die Jugendlichen nicht ein. Im Durchschnitt ist die Jugendarbeitslosigkeit in den führenden Ländern Europas doppelt so hoch wie bei den Erwachsenen. Das ist natürlich ein Beweggrund, sein Glück anderswo in Europa zu suchen. Aber es kann auch der umgekehrte Effekt entstehen: Die zweite wirtschaftliche Konsequenz für die Zukunft der Eurogeneration ist der Rückzug in sich selbst. Wenn es wirklich sehr schlecht läuft, ist es schwer flexibel zu bleiben, vor allem weil das Reisen voraussetzt, dass man genug Geld dafür hat. Die Zukunft der Eurogeneration hängt also direkt mit der Zukunft der Wirtschaft zusammen!

Olivier Galland: Diese Generation muss ihre Zukunft nach diesen Voraussetzungen gestalten. Dabei ist es frappierend, den Kontrast zwischen dem Optimismus der Jugendlichen im Norden und dem Pessimismus der Jugendlichen im Süden - und vor allem dem Pessimismus der jungen Franzosen - festzustellen. Dieser Pessimismus hat sicherlich auch einige objektive Ursachen (die hohe Jugendarbeitslosigkeit, schlecht organisierte Bildungssysteme…), aber er zeigt auch einen Mangel an Selbstvertrauen. Die Aufgabe der Politiker muss es sein, dieser verängstigten und etwas fatalistischen Generation wieder Vertrauen in sich selbst zu geben.

Michel Fize ist Soziologe am CNRS (Französisches Zentrum für Ethnologie), Spezialist für Jugend- und Familienangelegenheiten und Autor von Livre noir de la jeunesse (Schwarzes Buch der Jugend), Essay (Taschenbuch), Januar 2007.

Olivier Galland ist Soziologe uns Forschungsleiter am CNRS (Forschungsgruppe für soziologische Analysemethoden), sowie Autor des Essays Les jeunes Européens sont-ils individualistes? (Die jungen Europäer: Sind sie Individualisten?), erschienen in Les valeurs des jeunes Européens (Die Werte der jungen Europäer), Editions la Découverte, 2005.